TSV Dinkelscherben – Männer II (25:15)

Herren II

Les Misérab(les)elNach einer durchweg schwachen Leistung verlieren die „alten Tiger“ verdient ihr erstes Auswärtsspiel beim TSV Dinkelscherben mit 25:15.Nach der Historie folgt die Tristesse, oder wie Einige Auszogen das Elend zu zeigen.Der 10. Oktober startete vielversprechend, endete jedoch in den Tiefebenen vor den Toren Augsburgs angesichts der gebotenen Leistung in einem Meer von Elend und Selbstzweifeln.Nach dem Startpfiff zur ersten Halbzeit durch das Vater- und Sohn anmutende Schiedsrichtergespann konnten die „alten Tiger“ sehr zügig mit 0:1 in Führung gehen, vergasen danach jedoch jegliche handballerischen Fähigkeiten.Die Abwehr glich des Öfteren einem Haufen „alter Männer“ mit Bewegungs- und Gedächtnisproblemen. Einfachste taktische Regelen wurden nicht eingehalten was wiederum sofort vom TSV Dinkelscherben mit Toren bedacht wurde.Die mitgereisten TSV 1871 Fans ersehnten sich somit lieber eine angreifende, denn eine verteidigende Mannschaft, wurde aber auch in derlei Hinsicht für Ihr kommen bestraft!Die Handballspielregeln erlauben für das Spielen des Balls::“… unter Benutzung von Händen (offen oder geschlossen), Armen, Kopf, Rumpf, Oberschenkel und Knien zu werfen, zu fangen, zu stoppen, zu stoßen oder zu schlagen.“Weder Fangen, Werfen, Stoßen noch Schlagen halfen der Zweiten Herren weiter um das Spielgerät irgendwie in das Tor des Gegners unterzubringen. Wenn der Zustand eines Tores für 1871 eintrat, dann handelte es sich meist eher um einen Zufall denn um Absicht. Mit dieser Kenntnis wurden Zuschauer und Mannschaften zum erlösenden Halbzeitstand von 13:8 entlassen.Die Zweite Halbzeit war eine noch schlechtere Kopie der vorhergehenden 30 Minuten. Die Abwehr war immer noch so offen wie die Berliner Mauer nach dem 19. November 1989 und der Angriff glich eher an einen sonntägigen „Tanztee“ als an ein druckvolles, dynamisches, von Taktik und spielerischen Feinheiten geprägtem Spiel. Abgesehen von diesen „KLEINEN“ Mängeln erhielten zusätzlich 6 Spieler eine 2-minütige „Erfrischungspause“, häufig gepaart mit 7 Metern für TSV Dinkelscherben.Nachdem die Leidenszeit von 60 Minuten herum war, verließen die „Elenden“ mit einer gerechten Niederlagen von 25:15 das Spielfeld in Dinkelscherben und kassierten damit die erste Auswärtsschlappe seit fast einem Jahr.Resümee:Das Spiel hätte noch Stunden dauern können, jedoch die „alten Tiger“ hätten es trotzdem an diesem Tag nie zu einem Sieg gebracht. Der Gegner war an diesem Abend in der Abwehr wie im Angriff konsequenter und hat somit verdient gewonnen. Eine längere Spielzeit hätte außerdem zu schweren Sehstörungen bei den Zuschauern führen können und nur die WHO auf den Plan gerufen.Wir bedanken uns bei den mitgereisten Zuschauern sowie beim TSV Dinkelscherben für das gute Spiel – schlechter kann es nicht mehr werden, versprochen![small]*http://www.handballregeln.de[/small]

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