TSV Bobingen – Männer I (32:25)

Herren I

Sechs Minuten entscheiden das SpielIn einer streckenweise von beiden Mannschaften leidenschaftlich und temperamentvoll geführten BOL-Partie stehen der Aufsteiger Augsburg 1871 und der TSV Bobingen große Teile des Spiels auf Augenhöhe. Eine Schwächephase der Gäste zu Beginn der zweiten Hälfte entscheidet das Spiel für die Gastgeber.Trotz der Tabellensituation fuhren die 1871er am Samstag als Außenseiter zu den in der Liga eingesessenen Singoldstättern nach Bobingen. Dennoch wollte man alles dafür geben, wieder für eine kleine Überraschung zu sorgen. Vor zahlreichen Zuschauern beider Mannschaften und der daraus resultierenden sehr guten Stimmung entwickelte sich dann auch zeitweise ein abwechslungsreiches Bezirksoberligaspiel.Die erste Halbzeit begann schwungvoll. Beide Mannschaften gaben Gas und so stand es nach wenigen Minuten schon 5:5. Bis dahin hatten die Tigers auch kaum Probleme mit den bekannt schnellen Gegenstößen der Gastgeber bekommen. Dann verlor man aber kurzzeitig die Konzentration. Durch leichte Ballverluste und vergebene Torchancen konnten die Bobinger auf 9:5 davonziehen. Nach einer Auszeit der Gastmannschaft konnte sich der Aufsteiger aber wieder ins Spiel kämpfen. Zehn Minuten vor Ende der ersten Halbzeit wurde die Partie sogar gedreht. Beim Stand von 11:12 sah sich der Gastgebercoach ebenfalls gezwungen, eine Auszeit zu nehmen. Bis zur Halbzeit verzeichneten die Bobinger dann wieder mehr Tore für sich und so ging man mit einem 16:14 Rückstand in die Pause. Die zweite Halbzeit begann denkbar schlecht. Aufgrund von sechs unaufmerksamen Minuten gelang es den Bobingern, über leichte Tempogegenstöße und Kreisanspiele mit sechs Toren in Führung zu gehen. Zwar stabilisierte sich die Abwehrreihe der Augsburg anschließend wieder. Ebenso konnten sich die Bobinger nicht weiter absetzten, da zu viele Torchancen ungenutzt blieben. Spannend wurde es dennoch nicht mehr, da auch die Gäste zu viele klare Chancen (unter anderen auch vom Sieben-Meter-Punkt) vergaben. Am Ende gewannen die Singoldstätter darum auch verdient mit 32:25.Die Niederlage in Bobingen ist nicht wirklich schmerzhaft. Einziger Wermutstropfen sind die sechs „verschlafenen“ Minuten zu Beginn der zweiten Hälfte. Ohne diese Schwächephase wäre die Partie wahrscheinlich zum Ende hin enger geworden. Trotzdem hat man streckenweise eine kämpferische Leistung gezeigt.Und genau mit dieser kämpferischen Einstellung muss man am kommenden Samstag um 20.00 im letzten Hinrundenspiel zu Werke gehen. Zu Hause erwartet man den Topkandidaten für den Aufstieg, den VFL Günzburg. Hier geht man natürlich als absoluter Außenseiter ins Spiel. Doch diese Rolle hatte man die Saison schon öfter.TSV 1871 Augsburg: Egermann, Merz, Reichert (7/1), Fischer, Repky (1), Koppe (1), Kasten (6), Gold, Bauer (5/1), Eckiert (3/1), Hofmann, Feistle (2)

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