SG-Damen – HSG Lauingen-Wittislingen II 24:10 (11:4)

Damen starten erfolgreich in die Rückrunde

Vergangenen Samstag begann für Damen der SG Augsburg/Gersthofen nach der Weihnachtspause das erste Spiel der Rückrunde. Zu Gast in der Gersthofener Halle war die zweite Mannschaft von Lauingen-Wittislingen. Die Partie hätte aufgrund des Tabellenplatzes der Gegnerinnen um einiges deutlicher ausfallen können und sollen. Aber das schieben wir auf die längere Pause und freuen uns über diesen Beginn der Rückrunde, einem 24:10 und damit zwei weitere Punkte.

Bereits nach 15 Sekunden setzten die SG-Ladies ihr erstes Statement und erzielte das eins zu null. Auch die beiden nächsten Tore erfolgten schnell. Man merkte bereits, wer hier die stärkere Mannschaft auf dem Spielfeld war. Trotzdem muss man sagen, dass gerade deshalb die Lauinger zu häufig zum Wurf kamen. In Sachen Tempo und Passivität passten sich die SG-Ladies ihren Gegnerinnen an. In der Defensive hätte man definitiv ein bis zwei Schritte früher auf die Angreiferinnen herantreten können. In der Offensive kam es oftmals zu überhasteten Aktionen und unvorbereiteten Abschlüssen. Auch die Chancenverwertung lies zu wünschen übrig. Die Lauinger Torhüterin wurde regelrecht mit halbhohen Würfen warm geschossen. Etwas geknickt über den etwas anders erwarteten Spielstand begab man sich mit einem 11:4 in die Halbzeitpause. In dieser forderte Coach Fischer wieder mehr Struktur im Spiel, weniger riskante Pässe und schnellere Beine in der Abwehr.

Die zweite Spielhälfte hatte auch ihre Höhen und Tiefen. Es gelangen schöne Anspiele, Doppelpässe und Torwürfe in die Ecken und nicht auf die Torhüterin. Auf der anderen Seite wurden Bälle weggeworfen, nicht gefangen oder durch zu riskante Pässe in die Hände der Lauinger gespielt. Dies trug auch zu einer negativen Stimmung auf der Bank bei. Es wurde geschimpft und man wurde lauter, was aus rationaler Perspektive bei dem Spielstand sehr sinnlos war. Die Bank schaffte es aber auch wieder, sich die Fans der SG-Damen zum Vorbild zu machen und sich gegenseitig anzufeuern. Zusammenfassend kann man Folgendes sagen:

Zwar ergaben sich keine zu riskanten Phasen, in denen der Sieg gefährdet war, aber in den nächsten Spielen müssen die SG-Ladies dringend auf die Tube drücken und eine Schippe drauflegen.

Dass sie das können, steht außer Frage. Bereits am kommenden Sonntag dürfen sie dies beweisen, nach Mering fahren und gegen den dritten Tabellenplatz antreten du vor allem gewinnen. Das bedeutet Daumen für eine weitere Station Richtung Aufstieg drücken!

Für die SG spielten: Kotas, Linck (Beide Tor), Birk, Seiler (1), Bota, C., Bota, J. (1), Erdhofer (1), Ahmetovic (4), Höfner (5), Fischer (1), Karacic (4), Schmidtmann (3), Päckert (1), Schmatkow (3)